Paketfilter

Dez. 19, 2007

Honeypot²: Hushmail von der NSA betrieben?

Offenes SchlossIch riet schon von Hushmail ab, als bekannt wurde, dass sie wie auch immer an die E-Mails eines Nutzers kamen um Drogenermittlungen durchzuführen. Bei dem Fall schien es, als hätte Hushmail auf den akuten Verdacht hin das Javaapplett gegen ausgetauscht gegen eine neue Version die mitliest.

Jetzt sind auf Cryptome Informationen aufgetaucht, die nahelegen dass Hushmail schon länger von der NSA betrieben wurde. Liegt für die NSA ja auch Nahe dem Nutzer einen Service gegen Überwachung zu bieten, bei dem man dann alle Leute die was zu verbergen haben findet.

Weiter schreibt gulli:

Was noch bedenklicher klingt: Zone Alarm, Symantec und McAfee wird vorgeworfen, bei Anwendern ihrer Security-Programmen den Remote-Zugriff der NSA über die IP/TCP-Ports 1024 bis 1030 zu erlauben, eine Sicherheitswarnung gäbe es dabei nicht.
Von "personal Firewalls" halte ich persönlich sowieso nicht viel. Diese helfen meiner Meinung nach vor allem wenn man Programme einsetzt denen man nicht traut. Dann helfen sie tatsächlich, aber ich versuche lieber solche Programme zu vermeiden. Und ein guter Paketfilter läuft idealerweise auf dem nächsten Router, und filtert dort auf Paketebene statt auf Programmebene.

Die Quelle beschuldigt weiterhin Safe-Mail und Guardster, dass sie mit der NSA kooperieren. Eine Bestätigung für die Gerüchte stehen noch aus, allerdings sollten Personen die etwas Geheim halten müssen bis zu einer Klärung vermutlich lieber "zu paranoid" sein und die genannten Dienste meiden.

Alternative wie gehabt: Vertrauenswürdige Software nutzen (signierte Pakete sind ein Segen), und selber verschlüsseln z.B. mit GnuPG

Kategorien: Überwachung
Tagged: Hushmail NSA Firewall Paketfilter

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