Paket

Juli 14, 2008

Vorsicht: Virus tarnt sich als UPS-Lieferbestätigung

Betreff: Ihr UPS Paket N8754148038
Guten Tag, leider konnten wir  ihren Paket gesendet am 01. Juli nicht zustellen, da die Adresse des Empfangers nicht existiert. Drucken Sie bitte den Lieferschein im Anhang dieser Mail aus, und holen Sie ihr Paket bei uns ab. Mit freundlichen Grussen, Ihre UPS
Im Anhang dann eine  UPS_Lieferschein_8102.zip, die eine UPS_Lieferschein.exe enthält.

Welcher Virus es genau ist, habe ich gar nicht erst versucht herauszufinden. Die Mail scheint auch keine Methode zu enthalten den Virus auszuführen, es reicht also völlig, wenn man ihn nicht anklickt und die Mail einfach löscht.

Am besten fremden Anhängen nie trauen, auch wenn sie anscheinend von eBay, Amazon oder UPS sind. Manche Webseiten verschicken PDF-Dateien, aber keine Webseite schickt Rechungen und ähnliches als EXE-Datei.

[UPDATE] Der Virus ist laut virscan.org Trojan-Downloader.Win32.Tiny bzw. R/Dldr.Tiny.brm wie Antivir ihn nennt (Danke André für den Hinweis als Kommentar!)

[UPDATE2] Heise: UPS-Benachrichtigung mit faulem Inhalt

Kategorien Allgemeines
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Juli 7, 2008

Telekompaket

Aus aktuellem Anlass statt im nächsten Links-Posting hier das wichtigste zum "Telekom-Paket":
Die "Kompromissanträge" öffnen die Tür für Vertragsbeziehungen zwischen technischen Dienstleistern und Inhaltsproduzenten für massive E-Mail Kampagnen welche die Nutzer auffordern, Spionagesoftware und Inhaltsfilter zu installieren. Diese Systeme werden von Behörden gesteuert, die unter Kontrolle der Europäischen Kommission stehen, ohne Einfluß des Parlaments oder der Justizbehörden.

Sie nötigen Internetnutzer zum Einsatz von Spyware und Netzfiltern, unter Androhung einer Anklage wegen Kopierschutzverletzung, und ohne andere Beweise als ein Computer-Log. Dies ist eine starke Auslegung des französischen Systems der "riposte graduée" (abgestufter Gegenschlag). -- laquadrature.net Hervorhebung hinzugefügt.

Mögliche Auswirkungen wären neben mehr Überwachung und mehr Zensur auch, dass die Wahl der Software eingeschränkt werden könnte.

Nicht nur Filesharing-Software (welche an sich ja nicht illegal ist) könnte als illegal erklärt werden, sondern auch andere nicht geprüfte Programme könnten in Ungnade fallen. So wie ein Kinderspiel ohne Altersfreigabe in Deutschland nur an Personen über 18 verkauft werden darf, dürfte dann vielleicht ein Webbrowser ohne Prüfung nicht mehr verwendet werden:

Eine mögliche Folge ist, dass freie Open-Source-Software das erforderliche Siegel grundsätzlich nicht erhält, weil sie von allen Nutzern individuell geändert werden kann. -- FoeBud

Kategorien Überwachung
Tagged Telekom Telekompaket Telekom-Paket Paket FoeBud EU Internet-Kontrollpakt sowjetisches Internet
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