NPD

Dez. 20, 2007

100% unserer Innenminister haben Angst vor Muslimen?

Aus den Ergebnis einer Umfrage unter 1750 (von ca. 3 Millionen) - also einer Stichprobe von 0,05% - entnimmt Herr Schäuble, dass 40% aller in Deutschland lebenden Muslime fundamental orientiert sind. Weiterhin könne jeder 7. Muslim mit Rechtsstaatlichkeit nichts anfangen
Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) sieht darin laut der Zeitung ein "ernstzunehmendes islamistisches Radikalisierungspotential".
Weiterhin würden 12% sich an stark religiöser Kritik der westlichen Gesellschaft beteiligen kombiniert mit Befürwortung der Prügel- und Todesstrafe.

Genau betrachtet hat diese Aussage es in sich. nicht nur, dass Kritik an der westlichen Gesellschaft nur verknüpft mit starker Religiosität gesehen wird (ich muss nicht religiös sein um Guantanamo zu kritisieren), sondern gleichzeitig wird es kombiniert mit der Befürwortung von Körperstrafen betrachtet. Gerade die Todesstrafe gehört ja zu den Dingen, die man am "Vorreiter der westlichen Welt", den USA kritisieren kann!

Um es kurz zu machen: Man befragt einen (wie auch immer ausgewählten) Bruchteil der Muslime in Deutschland, sucht die kritischsten Aussagen, wirft diese alle in einen Topf und sieht dann natürlich eine Bedrohung. Wüsste man nicht, dass die Aussage die Angst vor Terrorismus schüren soll, würde man sie vermutlich eher der NPD als der CDU zuordnen.

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Okt. 22, 2007

Hotel lädt NPD aus

Das Holiday Inn Dresden lädt die NPD aus(via Fefe):
Da Sie in unserem Hause nicht willkommen sind und ich es auch meinen Mitarbeitern nicht zumuten kann, Sie zu begrüssen und zu bedienen, haben wir hotel.de gebeten, die Buchung zu stornieren.

Sollte dies aus vertraglichen Gründen nicht möglich sein, darf ich Sie darauf hinweisen, dass ich sämtliche in unserem Hause durch Sie getätigten Umsätze unmittelbar als Spende an die Dresdner Synagoge weiterleiten werde. Betrachten Sie dies als kleinen Beitrag zur Wiedergutmachung für die Schäden, die Ihre damaligen Gesinnungsgenossen der Synagoge und vor allem ihren früheren Besuchern zugefügt haben.

Sowas liest man doch gern. Irgendwann wird auch der letzte Nazi merken, dass er nicht erwünscht ist.

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