Mond

März 11, 2018

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Dez. 3, 2009

metrische Zeit

Zeitangaben haben ein grosses Problem: Sie entsprechen so ganz und gar nicht den SI-Einheiten.
  • Ein Jahr hat 365(.25) Tage
  • Ein Monat hat mal 28, mal 30, mal 31 Tage
  • Ein Tag hat 24 Stunden
  • Eine Stunde hat 60 Minuten, eine Minute hat 60 Sekunden
  • Immerhin alles unter Sekunde wird in SI-Einheiten zu Sekunde (Milli-, Nano-, Pico-, etc.) gerechnet.
Für den Zeitraum eines Tages gibt es schon eine gute Alterantive: Beats. Nach der Swatch-Internetzeit hat ein Tag 1000 Beats. Da ein Tag 1440 Minuten hat, ist ein Beat also 1,4 Minuten, also 86 Sekunden lang. Damit ist ein Millibeat 0,0014 Minuten oder 0.0864 Sekunden lang, also etwas weniger als eine Zehntelsekunde.

Damit kann man rechnen, das Problem scheint geloest.

Schwieriger wird es bei den Tagen die ein Jahr hat. Die Länge eines Tages ist festgelegt durch eine Umdrehung der Erde, und die Anzahl der Tage eines Jahres durch einen Umlauf der Erde um die Sonne. Wuerde man die Länge eines Tages anders definieren, dann wären Tag- und Nachtzeiten nicht mehr konstant, sondern würden wandern, sodass es an manchen Tagen um Mitternacht hell ist und dafür Mittags der Mond scheint. Das klingt nach keiner so guten Idee. Mehr dazu gleich.

Erst einmal die nächste verbesserbare Einheit: Monate. Das Monatssystem ist total unsinnig mit den verschieden vielen Tagen und wandernden Wochentagen (in zwei aufeinanderfolgenden Jahren hat der gleiche Tag einen anderen Wochentag, aber auch in zwei aufeinanderfolgenden Monaten (ausser Februar/März in nicht-Schaltjahren)).

Eine Idee die naheliegt ist Mond-Monate zu verwenden. Wenn man sagt ein Mond-Monat hat 28 Tage, dann fallen die Wochentage auf die gleichen Tage in unterschiedlichen Monaten. Allerdings ist ein Mond-Monat tatsächlich nur 27,3217 Tage lang, weswegen mit dieser Einheit dann die Mondphase jeden Monat um einen Tag ungenau geht und somit "wandert". Und 13 Monate sind auch keine gute Zahl um damit zu rechnen.

Ein alternatives System ist der Diskordische Kalender. Dieser definiert 5 Jahreszeiten mit jeweils 73 Tagen. Dadurch dass gleichzeitig nur 5 Wochentage verwendet werden, fällt auch hier immer der gleiche Wochentag auf den gleichene Tag. Da der Schalttag alle 4 Jahre keinen Wochentag hat, passt das sogar in Schaltjahren. Mit 5 Monaten kann man schon besser rechnen, aber 73 Tage sind doch eine etwas ungünstige Zahl, zudem es auch noch eine Primzahl ist, also nicht gleichmässig aufgeteilt werden kann.

Da liegt nahe, die Zahl der Umdrehungstage pro Umlaufjahr zu aendern. Schön wäre eine Zahl wie 100 oder 1000 Tage pro Jahr. Dazu ist es noetig, die Erde auf eine nähere byw. fernere Bahn zu bringen um diese Werte zu ändern. Dabei darf man jedoch nicht nur an Datumsfragen denken, da durch die veränderte Entfernung sich auch das Klima ändern wird.

Beide Zahlen sind leider utopisch, da es dann hier empfindlich zu kalt bzw. zu warm würde. Da wir allerdings etwas Klimaerwaermung haben, ist die sinnvollere Richtung etwas Abkühlung, damit könnte man die Erde in eine sonnenfernere Bahn bringen, in der sie dann eine Umlaufzeit von 500 Tagen hat. Das würde das rechnen erleichtern (mit 1000 rechnen und durch 2 teilen), und die Klimaerwärmung wäre endlich besiegt.

Mit dieser schönen Zahl kann man dann Mond-unabhängig z.B. 10 50-Tage Monate verwenden, oder aber 20 25-Tage Monate. 5 100-Tage Jahreszeiten sind auch praktisch zum rechnen, damit lassen sich Gehaltsabrechnungen und Ähnliches auch mit weniger Mathematik bewältigen.

Um das zu schaffen, sollte man also in Erwägung ziehen einen erneuten World-Jump-Day zu veranstalten. Um von einer Umlaufzeit von 365 Tagen auf eine von 500 Tagen zu kommen, müssen diesmal dann aber auch wirklich alle Menschen mitmachen.

Kategorien Allgemeines Fun
Tagged Jahr Mond Monat Tag diskordischer Kalender Internetzeit Beats Si-Einheiten metrisch praktisch albern
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