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Jan. 19, 2012

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Jan. 5, 2012

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Juni 22, 2008

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Nov. 15, 2007

Über die Unkenntnis von TOR

Man sollte meinen, dass das TOR-Netz inzwischen so verbreitet ist, dass die Justiz es kennt. Es wurden ja auch öfter schonmal Exit-Node-Betreiber angeklagt, weil jemand über ihren Knoten Mist gebaut hat.

Das scheint nicht so zu sein. Ein neuer Fall eines kleinen Betrugsdelikts über Tor (Gutscheint über 51 Euro anonym bestellt) zeigt nicht nur auf, dass vorher nicht festgestellt wurde, dass es sich bei der IP um einen Tor-Node handelt, sondern auch dass das Konzept noch immer nicht in den Köpfen der Sachverständigen ist:

[...] Sowohl der Staatsanwalt als auch die Richterin haben, denke ich, relativ schnell erkannt, dass ich wohl tatsächlich nicht der Besteller des Gutscheins war. Was dann aber folgte, ist beinahe schon absurd: Anstatt einfach zuzugeben, dass hier wohl ein Ermittlungsfehler vorliege (immerhin sind Staatsanwaltschaft und Polizei gehalten, alle Aspekte einer Straftat aufzuklären und nicht einfach irgendeiner Person, die vielleicht auf den ersten Blick schuldig sein könnte, den Prozess zu machen), fiel auf einmal der Begriff der "Beihilfe". Ich merkte an, dass (Computer-)Betrug doch ein Vorsatzdelikt sei – man könne niemanden fahrlässig betrügen. Daraufhin sagte die Richterin, dass man prüfen müsse, ob ich meinen Tor-Knoten nicht vielleicht gerade deshalb betreibe, um aktive Beihilfe zu solchen Betrugsdelikten zu leisten. [...]
Dazu sagt die Tor-Abuse-FAQ:
Kriminelle können bereits üble Dinge tun. Da sie ohnehin außerhalb des Gesetzes operieren, haben sie bereits jetzt viele Möglichkeiten, die ihnen eine bessere Anonymität bieten als Tor. Sie können Handys stehlen, sie verwenden und in einen Graben werfen. [...]
Tatsächlich ist Tor für Leute die auf solche Mittel nicht zurückgreifen wollen gedacht. Und wird vermutlich auch zum Großteil von diesen Leuten nur genutzt, da mit illegalen Mitteln natürlich eine viel schnellere Verbindung aufgebaut werden könnte.

Also wird es allein aus Gründen der Aufklärung über Tor, sodass demnächst Exitnode-Betreiber nicht mehr fälschlich angeklagt werden Zeit für eine TOR-Kampagne.

verstecken.net hats auch. Mit interessanten Gedanken zur Beweiskraft von IPs:

Möglichkeit 1: Sie wissen was Tor ist, wissen aber auch, dass sie die wahren Täter nicht erwischen können. Somit werden alle Betreiber von Exit-Nodes eingeschüchtert. Somit wird irgendwann die Zahl der Exit-Nodes erheblich schrumpfen. Frei nach dem Motto “Du warst das, gibs doch zu” Möglichkeit 2: Sie haben von den technischen Gegebenheiten keine Ahnung und denken wirklich, dass der Exit-Node Betreiber der Täter bzw. Mittäter ist. Was sollen die Gerichte bzw. die Polizei denn machen? “Da hat gerade jemand einen Betrug eingefädelt. Schaden 10.000 €. Aber leider eine IP eines Tor-Exit-Nodes. Wir stellen die Ermittlungen ein” Das geht natürlich nicht. Das wäre ein Erfolg derer, die wirklich Schindluder mit Tor treiben. Man muss sich irgendwo in der Mitte treffen.
Dazu gibts zweierlei zu sagen:

Erstens ist IP!=Person. Ob ich Torexit-Node bin, einen Trojaner installiert habe, oder mein Nachbar bei mir surft, in keinem Fall bin ich derjenige hinter der IP. Verbrechen werden aber von Personen begangen, nicht von IPs.

Zweitens kann man Ermittlern die im Falle einer Verbindung von einem Tor-Node aus ermitteln das nicht vorwerfen. Der Node könnte ja auf einem Heimpc installiert sein, und die Verbindung gar nicht zu TOR gehören. Umgekehrt wird allerdings kaum jemand der einen Tor-Exitnode installiert hat illegale Dinge ohne Tor machen ...

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