Jan. 13, 2008

Funkchip-Implantate für Straftäter

Im Ravenhorst kann man lesen, dass die Britten jetzt Straftätern Funkchips implantieren möchten. Neben der Tatsache dass so etwas medizinische Nebenwirkungen haben kann, wird der Überwachungsstaat weiter ausgebaut. Heute Straftäter auf Freigang, morgen alle Verdächtigen, übermorgen DU. Die Aktion soll Sex-Straftäter davon abhalten sich verbotenen Zonen, wie Grundschulen, zu nähern. Die Idee an sich ist schon kritisch, da es meiner Meinung nach genau zwei Möglichkeiten mit den jeweiligen Konsequenzen gibt:
  1. Ein Straftäter ist noch gefährlich. Dann sollte er (auch zu seinem Besten) eingesperrt bleiben. Denn es nützt dem Opfer einer spontanen Tat wenig, wenn der Straftäter lokalisiert und schon eine Stunde später gefasst wird.
  2. Ein Straftäter hat seine Strafe abgesessen. Wenn er nicht mehr gefährlich ist, sollte er auch nicht unter Einschränkungen leiden müssen. Seine Strafe hatte er dann ja schon.
Im Originalartikel steht weiter:
One company plans deeper implants that could vibrate, electroshock the implantee, broadcast a message, or serve as a microphone to transmit conversations. "Some folks might foolishly discount all of these downsides and futuristic nightmares since the tagging is proposed for criminals like rapists and murderers," Ms McIntyre said. "The rest of us could be next."

Kategorien: Überwachung
Tagged: RFID Straftäter Implantat

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