Microsofts OpenXML-Dateiformat hat statt der nötigen
75% der Stimmen nur 74% 2 Drittel(66.6%) nur 53% der Stimmen
bekommen, und ist damit
kein ISO-Standard geworden.
Das ist toll für den User, weil es sonst gleich 2 Standards gegeben hätte, nämlich
OpenDocument(ODF) und
OpenXML. Und man weiß ja:
Das schöne an einheitlichen Standards ist, dass es so viele davon gibt.
Ein weiterer Nachteil von OpenXML wäre gewesen, dass es für Konkurrenten schwer zu implementieren ist. Der Entwurf hat 6000 Seiten, und enthält Beschreibungen die nur für Microsoft-Entwickler nachvollziehbar sind wie:
autoSpaceLikeWord95 (Emulate Word 95 Full-Width Character Spacing)
Da fragt man sich, ob denn wenigstens die Microsoft-Entwickler wissen wie Word95 das gemacht hat, ohne 10 Jahre alten Quellcode zu lesen .
Die Frage die jetzt natürlich bleibt ist: Wann wird Microsoft den ISO-Standard OpenDocument implementieren?!
Einen
Konverter gibt es ja schon.
[UPDATE]
Heise erklärt, dass die überzogenen Zahlen die Microsoft publiziert hat daher rühren, dass Microsoft auch die nicht aussagekräftigen ISO-Vertretungen mitgerechnet hat.
[UPDATE2] Microsoft erhält Negativ-Auszeichnung für OpenXML-Kampagne
Und wer mal wissen wollte, wie lang die Spezifikation ist, der sollte sich mal dieses
Foto vom Ausdruck ansehen.