Um die Möglichkeit zu bieten anonym zu telefonieren hat der
AK-Vorratsdatenspeicherung jetzt eine
Handy-Tauschbörse geschaffen. Einen detailierten Artikel dazu findet man
bei Heise.
Erste Bedenken äußert der Lawblogger: Wenn jemand mit der getauschten Karte "Unsinn" anstellt, kommt die Polizei natürlich zu der Person auf deren Name die Karte ausgestellt wurde. Weiterhin wird die IMEI (eindeutige Nummer) des eigenen Handys durch den Tausch nicht geändert, und diese wird bei der Vorratsdatenspeicherung miterfasst.
Eine Lösungidee wäre, dass zwischen den Tauschpartnern ein Vertrag zustande kommt, der im Zweifelsfall beweist dass die Karte inzwischen von jemand anderem benutzt wird. Die Anonymität bliebe trotzdem bestehen, da dieser Vertrag normalerweise von niemandem gesehen werden wird, da beide Seiten anonym bleiben möchten.
[UPDATE] Editorial: Gefährlicher SIM-Tausch: Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung schießt über's Ziel hinaus
[UPDATE] Handykarten-Tauschbörse vorerst eingestellt