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.ape / .cue Dateien konvertieren

Dienstag, Februar 24th, 2009

APE ist das Monkey’s Audio Format, ein verlustfreier Audiocodec. Abgesehen davon kennt natürlich kaum ein Player das Format. Man kann die Dateien aber unter Linux mit den Programmen mplayer, bchunk, lame relativ einfach konvertieren:
mplayer -vo null -vc null -ao pcm:fast *ape;bchunk -w audiodump.wav *.cue track;rm audiodump.wav;for i in *.wav;do lame --preset extreme $i;done;rm *.wav
Im Detail:
mplayer -vo null -vc null -ao pcm:fast *.ape
Spielt die .ape Datei quasi ab und speichert das Ergebnis in audiodump.wav.
bchunk -w audiodump.wav *.cue track
trennt audiodump.wav an den Stellen die in der .cue Datei stehen, und nennt die Ergebnisse trackXY.wav. Mit -w schreibt es zusätzlich Wave-Header.
rm audiodump.wav
Entfernt audiodump.wav damit es nicht auch (als Ganzes) nochmal kodiert wird.
for i in *.wav;do lame --preset extreme $i;done
Kodiert die .wav in .mp3 mit sehr guter Qualität.
rm *.wav
Entfernt die übrig gebliebenen .wav Dateien.

Die Commandline geht davon aus, dass sich im Verzeichnis nur eine .ape und eine .cue Datei befinden, und dann funktioniert der Befehl ohne die Namen zu kennen. Befinden sich mehrere im aktuellem Ordner, funktionieren die Anweisungen nicht, weil zum Beispiel der erste audiodump.wav durch den zweiten direkt überschrieben wird.

Suchworte (10)

Samstag, Dezember 6th, 2008
  • “linuxhater” - darunter falle ich nun wirklich nicht.
  • wie kann ich rfid chips von schuhen entfernen
  • kde ist leider gut
  • “chaosradio 139 mp3″ - hier entlang
  • kann man was über einen proxy in den warenkorb tun
  • foltergeräte (blackbox)
  • linux label ändern
  • petzt
  • schäuble wird zu hitler
  • unverschlüsselte schwimmbad überwachungskamera
  • myspace codes – url verstecken
  • daten trojaner hacken einwohnermeldeamt
  • recaptcha wörter ändern
  • spione auf pornoseiten

Links 50

Mittwoch, September 24th, 2008

Google Chrome – yet another browser

Dienstag, September 2nd, 2008

Heute um 21:00 Uhr hat Google den Download zur Beta ihres Browsers “Chrome” freigeschaltet, leider nur für Windows:

Google präsentiert beim ersten Start eine Seite, auf der man einige der Features von Chrome kennenlernen kann. Gut zu erkennen der Phishing-Schutz, welcher die Domain hervorhebt.

Wie schon der Ankündigung (in Comicform) zu entnehmen handelt es sich um einen webkitbasierten Browser. Webkit ist etwas schneller und schlanker als Gecko, was bei Mozilla Firefox und Seamonkey zum Einsatz kommt. Weitere technische Details z.B. zur Javascript Engine V8 und zum Sandboxing einzelner Tabs können dem Comic entnommen werden. Außerdem ist natürlich Google Gears integriert, was Offline Webapplikationen ermöglicht.

Ähnlich wie Safari und Internet Explorer 8 enthält Chrome einen private Surfing Modus. Alle dabei anfallenden Daten werden nach Schließen des Fensters vollständig gelöscht.

Ansonsten orientiert sich Chrome stark an anderen Browsern, was zum Beispiel der Einstellungsdialog zeigt. Alle Seiten des Dialogs sind in sehr ähnlicher Form in Firefox und Internet Explorer zu finden:

Internet-Explorer Sicherheitseinstellungen und die erweiterten Einstellungen von Chrome

Firefox Passwort Manager und der von Chrome.

Firefox Grundeinstellungen und die von Chrome

Auch der mittlere Tab in den Einstellungen entspricht verschiedenen Optionen die auch Firefox in seinem Einstellungsdialog hat. Von der Einfachheit her ist Chrome allerdings eher mit Safari zu vergleichen, welcher auch nicht viele Einstellungen ermöglich.

Mit dem Windows-Emulator WINE ließ sich Chrome leider nicht installieren. Aber es gibt Build-Instructions für Linux. Gleich mal probieren.

Fazit

Chrome bietet momentan wenig Features, welche Firefox nicht hat, hat aber das Potential einer der besten Webkit-Browser zu werden. Wenn die Sandboxing-Funktionen und das Speichermanagement echt so gut wie versprochen sind, wird er zumindest in Geschwindigkeit Firefox schlagen. Opera hingegen einzuholen dürfte nicht leicht fallen.

Das “Killerfeature” bei Firefox ist das Addon-System, welches Opera halbherzig mit Widgets nachahmt, wohingegen Chrome bisher nichtmal Userscripts (Benutzerdefiniertes Javascript für bestimmte Webseiten) unterstützt.

Update

Inzwischen häuft sich langsam einiges an Kritik an. Die Linksammlung findet sich jetzt in einem eigenem Artikel:

Google Chrome in der Kritik

Damit dürfte das neue Fazit eher lauten: Abwarten was unabhänige Entwickler aus der OpenSource-Version machen. Adblock, NoScript, bessere Cookie-Kontrolle, kein GoogleUpdater, Heimtelefoniererei komplette deaktivierbar machen, etc. wäre wünschenswert.

Links 41

Donnerstag, August 7th, 2008

EEE-PC mit Windows

Montag, März 31st, 2008

Asus EEE-PCDer EEE-PC mit Windows wird genausoviel kosten wie mit Linux. Damit dürfte der Linux-Nutzer wohl den Windows-Nutzer mitfinanzieren. Und die Leute werden wieder einmal nicht bemerken, wieviel Geld sie bei neuen PCs für das enthaltene Windows ausgeben. Dabei wäre der EEE-PC ja die ideale Platform gewesen um zu demonstrieren, dass Linux nicht nur billiger ist, sondern auch für die meisten Leute Windows vollständig ersetzen kann.

Außerdem kann man damit rechnen, dass auf der Hardware Windows langsam laufen wird, was schlechte Testberichte für den EEE-PC bewirken könnte. Auch werden von den 4 GB Flashspeicher wohl nur noch 1,8 GB verfügbar sein auf dem Windows-Modell. Werden dann die nötigen Programme installiert, bleibt für Daten wirklich wenig übrig. Das Xandros-Linux hingegen, welches bisher Standard ist bringt bereits die wichtigsten Programme (wie Multi-Messanger) mit

Links 17

Dienstag, März 11th, 2008

Microsofts Geschäftstaktiken

Freitag, November 2nd, 2007

heise online – Microsoft: Mieses Spiel mit Mandriva?
Microsofts Geschäftstaktiken kennen keine Rücksicht auf Verluste.

[UPDATE] Microsoft weist Bestechungsvorwürfe des Mandriva-Chefs zurück
[UPDATE2] Nigeria: Microsoft verliert anscheinend doch gegen Linux