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Archive for the ‘Technik’ Category

Tolle Sachen mit SVG+Javascript

Mittwoch, September 10th, 2008

SVG + Javascript Spiral Clock

Wirklich nett, zumal die Daten alle dynamisch sind. Vielleicht wird das ja wirklich mal eine Flash-Alternative. Dazu wäre vermutlich aber erst einmal ein GUI-Editor der einfache Scripting-Aufgaben automatisch generiert nötig.

Usability: URL-Nummerierung

Dienstag, April 15th, 2008

Viele Webseiten teilen zum Beispiel Diskussionforen in mehrere Seiten ein. Hierbei gibt es zwei Sorten von Nummerierung:

  • Kleine Zahlen für alte Seiten (http://url/page/1 ist die älteste Seite)
  • Kleine Zahlen für neue Seiten (http://url/page/1 ist die neueste Seite)

Die meisten Seiten verwenden kleine Zahlen für neue Seiten, was leider meistens nicht ideal ist.
Hier eine Gegenüberstellung:

Kleine Zahlen für neue Seiten:

  • +: Die Hauptseite kann (sichtbar oder unsichtbar) auf Seite 1 weiterleiten.
  • +: Links sind aufsteigend nummeriert, was der intuitiven Darstellungsweise entspricht
  • -: Ein Link zu speziellen Seite wird sobald eine neue Seite vollgeschrieben ist auf eine andere Seite zeigen.
  • -: Wer lange an einer Seite liest, wird wenn er danach die nächste Seite aufruft die gleiche Seite nocheinmal(oder eine noch ältere) lesen.
  • 0: Es passiert nicht, dass man durch hinzugefügte Seiten beim Weiter-klicken eine Seite ausversehen überspringt.

Kleine Zahlen für alte Seiten:

  • -: Extrabehandlung für die erste Seite (kann nicht mehr statisch auf Seite 1 weiterleiten)
  • -: Von der Startseite kommt man auf eine Seite mit großer Zahl, Nummerierung Rückwärts verwirrt beim Blättern.
  • +: Nummerierung ist chronologisch, älteste Beiträge haben kleinere Nummern
  • +: Eine einmal vergebene Nummer für eine Seite ändert sich nicht mehr.
  • +: Links und Lesezeichen zeigen immer auf die gleiche Seite

andere Ideen:

  • Jede Seite bekommt eine (zufällige) ID, die sich nicht mehr ändert. Deutlicher Nachteil: Nummer nicht in der URL erkennbar(Übersichtlichkeit), außerdem ist die URL nicht so einfach merkbar.

Und ja, der Blog hier macht es auch “verkehrt”, wie viele andere Softwares auch.

Schönere Blogtitel

Dienstag, April 8th, 2008

Wie die Leser dieses Blog, welche die Webseite besuchen statt den Feed abboniert zu haben sicher schon gemerkt haben, habe ich Titel vereinfacht:

Von

laxu » Blog Archive » Titel

Zu

Titel [laxu]

Das hat gleich mehrere Vorteile:

  • Die wichtigste Information steht vorne
  • Bei viele Tabs bleibt das wesentliche lesbar
  • die “»” werden auf einigen (Such-)Seiten als unbekanntes Zeichen oder als & raquo; dargestellt

Die Änderung findet bei Wordpress in dem jeweiligem Theme statt und zwar im <title>-Tag in der Datei header.php:

<title><?php if (is_home()) {
bloginfo(‘name’);
} else {
wp_title(”);
echo ” [";bloginfo('name');echo "]“;
}?></title>

Andere Möglichkeiten wären noch:

  • “Titel” – am kürzesten, keine “Eigenwerbung”, bestest Information/Länge Verhältnis
  • “Titel [laxu blog]“
  • “Titel [ein Artikel aus dem laxu blog]” – Beschreibend aber lang (es wird dann eben hinten meist abgeschnitten)
  • “Titel – laxu blog”

Tipp: Fenstermanager in Ubuntu austauschen

Freitag, April 4th, 2008

Ubuntu nutzt als Standard-Fenstermanager metacity, weil es der Gnome-Standard ist. Metacity ist jedoch für vieles nicht ideal.

  • Es ist unflexibel, und hat wenig Optionen
  • langsamer als einige der Alternativen
  • Normale Einrichtung anders als die meisten anderen WM (Beispiel: Alt+Rechtsklick+ziehen verändert die Größe des Fensters bei fast allen anderen Windowmanagern, bei Metacity kommt das Fenstermenu)
  • Die Unterstützung für mehrere Monitore (Xinerama) war beim letzten ausprobieren noch nicht fertig.

Wer 3D-Fenstermanager mag findet eine einfache Alternative darin Compiz zu aktivieren. Compiz bietet einige Funktionen die ein Fortschritt gegenüber Metacity sind.

Wer jedoch mit einem 3D-Windowmanager nicht so effektiv arbeiten kann, kann sich auch einige 2D Alternativen ansehen, wie zum Beispiel:

  • fluxbox – klein, schnell, ermöglicht Fenster mit mehreren Tabs(ein Fenster enthält verschiedene Programme in Tabs) (themes)
  • icewm – sehr konfigurierbar. Für Ubuntu sollte man in der icewm-config das icewm-panel deaktivieren. (themes)
  • xfwm4 – Dank Xubuntu mit Ubuntuähnlichem Theme per default
  • kwin – KDE Windowmanager, bekannt von Kubuntu. Eventuell unter Ubuntu nicht ideal wenn wenig RAM verfügbar ist.

Ersetzen von Metacity

Zunächst öffnet man ein Terminal. Einige der Windomanager können Metacity selber ersetzen, wie bei kwin:

kwin –replace&

bei anderen muss man metacity selber beenden:

killall metacity;xfwm4&

Dann läuft der neue Fenstermanager. Möchte man ihn dauerhaft nutzen startet man zunächst “gnome-session-properties” und ändert den Status des WMs von Normal auf “Restart” (“Anwenden” nicht vergessen). Danach speichert man die Änderung mit:

gnome-session-save

Achtung: Andere Fenster die Sitzungsmanagement beherrschen werden mit gespeichert. Eventuell sollte man später mit “gnome-session-properties” anpassen was man in der Sitzung haben möchte und was nicht.

Und so sieht es dann mit xfwm4 aus:

EEE-PC mit Windows

Montag, März 31st, 2008

Asus EEE-PCDer EEE-PC mit Windows wird genausoviel kosten wie mit Linux. Damit dürfte der Linux-Nutzer wohl den Windows-Nutzer mitfinanzieren. Und die Leute werden wieder einmal nicht bemerken, wieviel Geld sie bei neuen PCs für das enthaltene Windows ausgeben. Dabei wäre der EEE-PC ja die ideale Platform gewesen um zu demonstrieren, dass Linux nicht nur billiger ist, sondern auch für die meisten Leute Windows vollständig ersetzen kann.

Außerdem kann man damit rechnen, dass auf der Hardware Windows langsam laufen wird, was schlechte Testberichte für den EEE-PC bewirken könnte. Auch werden von den 4 GB Flashspeicher wohl nur noch 1,8 GB verfügbar sein auf dem Windows-Modell. Werden dann die nötigen Programme installiert, bleibt für Daten wirklich wenig übrig. Das Xandros-Linux hingegen, welches bisher Standard ist bringt bereits die wichtigsten Programme (wie Multi-Messanger) mit

Computer Support

Montag, März 31st, 2008

Die meisten Leute meinen, man könnte ihre Computerprobleme übers Telefon oder über den Chat klären. Dann kommen völlig unzureichende Beschreibungen:

Q: Was  steht auf dem Bildschirm?
A: Ein Blumentopf

oder sowas wie “Das Internet geht nicht”. Wenn man fragt was sie gemacht haben ist die typische Antwort “nichts”. Vielleicht sollte man dann fragen, warum der Computer denn an war …

Wellington Gray hat die Situtation jetzt in einem Comic gezeichnet: The problem with tech support

Stylish: neue Designs für alte Seiten

Donnerstag, März 27th, 2008

Wer sich an den Designs seiner Lieblingsseiten satt gesehen hat, kann sie mit der praktischen Firefox-Extension “Stylish” umbauen, oder fertige Styles, die andere Nutzer erstellt haben importieren.
Je nachdem wie viel umgebaut wird, erkennt man die Seiten hinterher kaum wieder.

Ich habe selber mal ein wenig rumprobiert und einen linierten Stil für das Blog erstellt. Die Bilder sind mit Data-URLs in den CSS-Stil eingebettet.
Sehr schön ist auch die Vorschau-Funktion beim Bearbeiten von Stilen, sowie dass ein neuer Stil sofort und ohne Neuladen der Seiten aktiv wird.

Tipp: Wer einen umfangreichen Stil bauen möchte, kann dazu den “Inspect”-Modus der Erweiterung Firebug nutzen, um zum Beispiel CSS-Klassen der Elemente die gestyled werden sollen herauszufinden.

nilfs2: Ein log-structured file system für Linux

Montag, März 24th, 2008

Achtung: Dies ist ein Artikel für technisch Interessierte, die bereits mit der Linux-Shell umgehen können und wissen was sie tun.
Alle anderen sollten lieber eines der Standard-Dateisysteme wie ext3, xfs oder ReiserFS verwenden, die bereits im Linux-Kernel enthalten sind.

Nilfs2 ist ein log-structured file system. Das heißt, dass Daten bei bearbeitung nicht überschrieben werden, sondern an eine andere Stelle geschrieben werden, sodass das Original erhalten bleibt.

Ähnlich wie bei Journalling Dateisystemen führt dies dazu, dass im Falle eines Ausfalls keine Daten nur halb geschrieben sind. Aber auch nach der Schreiboperation bleibt der alte Zustand erhalten, und kann zum Beispiel genutzt werden um gelöschte Dateien wiederherzustellen.
Dazu nutzt Nilfs2 Checkpoints und Snapshots. Bearbeitet man Dateien, erstellt Nilfs2 ca. alle 30 Sekunden einen Checkpoint, welcher in der Standardeinstellung nach einer Stunde gelöscht wird. Möchte man einen Checkpoint dauerhaft behalten, kann man ihn in einen Snapshot umwandeln, welcher nicht automatisch gelöscht wird.

(weiterlesen…)

neuer Mini-Laptop

Dienstag, Februar 19th, 2008

Nach dem EEE-PC für 300 Eur soll in England ein ziemlich vergleichbares Gerät für umgerechnet rund 130 Eur Ende Februar auf den Markt kommen. Eine weitere interessante Funktion ist, dass die Tastatur abgekoppelt werden kann, und der Laptop dann über einen “Mausemulator” auf der Rückseite gesteuert werden kann.

Auch bei diesem Laptop kommt ein angepasstes Linux zum Einsatz, und wegen der relativ geringen Leistung der Hardware ist es ähnlich wie der EEE-PC zum Surfen, Chatten und E-Mail schreiben gedacht.

[UPDATE] Symlink vergleicht gleich mehrere “SubSubNotebooks”

Wahlbeobachtung nicht erwünscht

Sonntag, Januar 27th, 2008

Zur Demokratie gehört vor allem Transparenz. So hat jeder Bürger theoretisch das Recht Wahlen zu beobachten (wenn er sie nicht stört oder gar versucht Wähler zu beinflussen).

So viel Demokratie scheint jedoch nicht mehr erwünscht zu sein. Netzpolitik zitiert einige Berichte von Wahlbeobachtern die ausgeschlossen und mit rechtlichen Schritten bedroht wurden.

Dass Wahlcomputer sowieso nicht demokratiekompatibel sind, ist den Leuten die sich technisch ein wenig auskennen schon länger bekannt, und auch mit neuen Modellen lässt sich ein Problem nicht austreiben: Der Wahlcomputer ist eine “Black Box”, die X geheime Stimmen hinein bekommt, und dann ein Ergebnis ausspuckt. Eine spätere Überprüfung (wie die Neuauszählung der Wahlzettel einer Papierwahl) ist nicht möglich. Damit ist die Kontrollfunktion durch Wahlbeobachter sowieso schon eingeschränkt, aber zumindest ob denn alle Formalitäten zur Wahlcomputer-Benutzung eingehalten werden kann ein Wahlbeobachter noch kontrollieren.

Zu den aktuellen Ereignissen gibt es auch einen “twitterstream“.

Noch ein schöner Link dazu: Grundrechte überinterpretiert
Mehr Links.
Und eine Zusammenfassung bei CCC.de.

[UPDATE] Zu viel Vertrauen ist auch möglich: In einer Gemeinde wurden die Wahlbeobachter mit Wahlhelfern verwechselst, und bekamen die Schlüssel ausgehändigt. Dabei wurde das Fehlen von Siegeln an einigen Wahlcomputern deutlich, woraufhin sie selber einfache Siegel improvisierten.
Nette Idee, aber als Wähler würde ich trotzdem auf ungültige Wahl plädieren, da ich nicht weiß was vor den neuen Siegeln passiert ist. Außerdem dürfte das so natürlich keinem Sicherheitsstandard entsprechen.

Was passiert eigentlich, wenn ein Wähler ausversehen ein Siegel beschädigt? Alle bisherigen Stimmen ungültig?

[UPDATE2] Fefe zitiert den Brief, der vor dem Computer-Chaos-Club warnt.