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Archive for the ‘Internet’ Category

Paxle Suchframework released

Donnerstag, April 16th, 2009

Paxle ist ein komplettes, modulares Suchframework auf OSGi-Basis, bei dem alle funktionalen Komponenten sauber voneinander getrennt sind und deshalb einzeln ersetzt werden können. Metasuchfähigkeit ist über die Definition mehrerer Suchprovider möglich.
Zusätzlich zur Anbindung externer Quellen enthält Paxle auch einen Suchprovider der eine durch Crawling des Internets erzeugte lokale Datenbank auf dem Computer des Nutzers abfragt. Die Datenbankerstellung ist ebenfalls von Paxle abgedeckt, allerdings lassen sich auch andere DBs mit Paxle betreiben.
Paxle hat eine wenig restriktive Lizenz und ist Open-Source-Software im Sinne der OSI und FSF.

Wie man Wikipedia wirklich ärgert

Donnerstag, Februar 19th, 2009

XKCD beweist, dass man Ereignisse schaffen kann, über die Wikipedia nicht neutral berichten kann.
Aber so ist das ganze halb so witzig, weil die Miesepeter von Admins den Artikel einfach löschen und sperren werden, so wie man das kennt.

Variante: 3. Option einführen: wenn in einer Woche KEIN Artikel existiert, dann bekommt Wikipedia das Geld. Damit ist auch eine Artikelsperre nicht mehr neutral.

E-Mail mit Porto

Mittwoch, Februar 4th, 2009

DE-Mail kostet Porto. Na, das ist ja DAS Argument DE-Mail zu nutzen! Und die Verschlüsslung ist bestimmt auch eine Lachnummer, da es sicher in einer Weise die zwar nutzerfreundlich aber unsicher ist umgesetzt wird. Und es wird wohl kaum angehen, dass Terroristen verschlüsselt kommunizieren können, daher gibts bestimmt einen Nachschlüssel fürs BKA ;) .

Die Internet-Grundrechte

Donnerstag, November 20th, 2008
  • Jeder hat das Recht, sich unbeobachtet und frei von Überwachung im Internet zu bewegen. Dienste müssen nach Möglichkeit auch anonym oder unter Pseudonym in Anspruch genommen werden können.
  • Die Privatsphäre muss auch in der digitalen Welt beachtet werden. Sowohl staatliche Stellen als auch Unternehmen sind aufgerufen, ihr Handeln an dieser Maxime auszurichten. Datenvermeidung und Datensparsamkeit kommt dabei zentrale Bedeutung zu.
  • Die Vertraulichkeit und Integrität elektronischer Datenverarbeitung ist zu gewährleisten. Einfach zu bedienende sichere Verschlüsselungsverfahren gehören zur informationstechnischen Grundversorgung.
  • Jeder hat das Recht, über die Preisgabe seiner Daten selbst zu bestimmen. Dienste müssen entsprechende Einstellmöglichkeiten aufweisen. Personenbezogene Daten dürfen nur erhoben, verarbeitet oder genutzt werden, wenn die Betroffenen darin ausdrücklich einwilligen (opt in). Elektronisch erteilte Einwilligungen müssen jederzeit – auch elektronisch – widerrufen werden können.
  • Transparenz beim Umgang mit persönlichen Daten ist eine Bringschuld aller verantwortlichen Stellen. Betroffene haben ein unveräußerliches Recht auf Auskunft hinsichtlich der zu ihrer Person oder zu ihrem Pseudonym gespeicherten Daten.
  • Öffentliche Stellen sind gehalten, sich stärker zu öffnen. Bürgerinnen und Bürgern haben ein Recht zu erfahren, wie Entscheidungen zu Stande kommen und wie Steuergelder ausgegeben werden. Fachliche Weisungen, Dienst- und Verwaltungsvorschriften sollten über das Internet verfügbar gemacht werden.
  • Zu einer offenen Verwaltung gehören einfach zu nutzende, sichere Kommunikationsmöglichkeiten mit Bürgerinnen und Bürgern. Sie erwarten zu Recht kompetente und zügige Reaktionen auf ihre Anliegen.
  • Wer das Internet in Anspruch nimmt und dabei Informationen preisgibt, muss sich der Folgen bewusst sein, denn im Netz gibt es kein Vergessen. Besondere Sorgfalt ist geboten bei Bewertungen, Bildern oder sonstige Informationen über Dritte; ihre Rechte sind zu beachten.
  • Die Bildungseinrichtungen – vom Kindergarten, über die Hochschule bis zur Erwachsenenbildung – sind gehalten, allen Generationen das nötige Rüstzeug für einen verantwortungsbewussten Umgang mit neuen Technologien zur Verfügung zu stellen.
  • Auch in einer zunehmend von Technik geprägten Welt gibt es Menschen, die aus guten Gründen elektronische Dienste nicht in Anspruch nehmen. Ihre Entscheidung ist zu respektieren und darf nicht zu Benachteiligungen führen.

So vorgeschlagen von Peter Schaar.

ich bin mir nicht sicher, ob alles wesentliche abgedeckt ist, aber was er vorschlägt klingt gut.
Manche Punkte klingen etwas passiv “Wer das Internet in Anspruch nimmt und dabei Informationen preisgibt, muss sich der Folgen bewusst sein[...]” klingt so, als ob das eine Rechtfertigung für Seitenbetreiber sein könnte, auf eine Löschfunktion zu verzichten.

SPAM-Fail: Nicht nur heutzutage

Samstag, Oktober 11th, 2008

Und noch eine SPAM-Mail, welche daneben ist, diesmal nicht technisch sondern sprachlich:

Betreff:

Heutzutage ist Impotenz ein Fremdwort

Nicht nur heutzutage … und nicht im übertragenen Sinne, wie der Spammer es wohl meinte.

SPAM-Fail: Probleme mit der Spammer-Software?

Freitag, Oktober 10th, 2008

Heute einen SPAM bekommen mit dem Betreff:

Z:\MrBling\txt\nackt_subjects.txt

Spiegel online: Quod licet Jovi, non licet bovi?

Donnerstag, September 4th, 2008

Beim aktuellem Artikel zu Chrome schreibt Spiegel online zu einem Screenshot in der Fotostrecke:

Pop-ups: Der Test auf einer wahrscheinlich nicht legalen Seite – ein notorisch mit aufdringlicher Werbung vermintes Feld – verläuft entspannend. [...]

Der Screenshot scheint eher von einem Youtube-Clone zu sein, welcher Popup-Werbung für unseriöse Seiten hat. Illegal ist die Seite damit noch nicht unbedingt.

Aber sollte die Behauptung stimmen, dann gibt der Reporter zu wissentlich eine illegale Seite besucht zu haben. Sind Spiegel-Reporter vom Gesetz ausgenommen, oder gibt es einen anderen Grund damit zu prahlen illegale Seiten zu besuchen?

Internet Explorer Beta2 kommt

Donnerstag, August 28th, 2008

[Heise: Internet Explorer 8: Wieder konkurrenzfähig]

Übrigens, diese Seite sieht im Internet Explorer 5.5 und 6 nicht so gut aus. Das liegt daran, dass diesen Browsern wichtige Webstandards fehlen.

Inzwischen ist Internet Explorer 7 Standard für XP und Vista, ansonsten empfehle ich Opera oder Firefox zu verwenden.

Wer unbedingt einen alten IE nutzen möchte kann dies natürlich tun, die Seite bleibt lesbar, nur das Layout sieht etwas kaputt aus.

Georgien-Konflikt SPAM

Sonntag, August 17th, 2008

Ein kleines Madchen spricht die Wahrheit uber georgische Angriffe:

http://youtube.com/watch?v=XXXXXXXX                                                                                        (YouTube manipuliert den Aufrufzahler und lasst dieses Video nicht popular werden)

2000 Tote innerhalb von 2 Tagen durch georgischen Angriff – RIP
Fur alle Kinder, Frauen, Manner die durch georgische Angriffe ermordet wurde starten wir diese Aktion.

Wir sind gegen Propaganda in deutschen Medien!
Wir sind keine Medien-Marionetten.
Wir wollten die WAHRHEIT! Wir sind das Volk!

Verbreite diese Nachricht wie ein Lauffeuer! (Emails, Blogs, Foren, ICQ)
Zusammen sind wir stark.

Die Mail weist übliche SPAM-Zeichen auf, der Link jedoch führt tatsächlich zu Youtube und nicht etwa zu eienr Betrugsseite die einem als Codec einen Virus unterschieben möchte. Die Aktion zielt also wahrscheinlich tatsächlich darauf ab den Besucherzähler dieses Videos hochzutreiben.

Ich habe den Link mal unschädlich gemacht, weil ich die Lage nicht soweit einschätzen kann, dass ich beurteilen könnte ob man es verbreiten sollte oder nicht. Außerdem ist SPAM nie gut, also weg damit. Wahrscheinlich haben viele meiner Besucher den Link sowieso schon erhalten.

[UPDATE] Auch die Gegenseite scheint aktiv: Antigeorgische Spammer basteln offenbar an Bot-Netz
[UPDATE2] Hier wird kein SPAM verlinkt. Die Video-ID ist jetzt in der Kommentar-Blacklist, also versucht es gar nicht erst!

Italien entführt die PirateBay

Samstag, August 16th, 2008

Nachdem italienische Provider die PirateBay blockiert hatten, berichtet Gulli nun, dass sie ihre Taktik geändert haben, und nun eine SeiteSeite der IFPI (Internation Federation of the Phonographic Industry) weiterleiten. Auf dieser ist zwar laut Bericht nur ein Logo zu sehen, aber das Zeichen ist deutlich: “Wir wissen dass du zur Piratenbucht wolltest!

Neben der Zensur bricht Italien damit auch die Netzneutralität. Wer weiß, welche Seite sie als nächstes dem erklärtem Feind der Seite übergeben …