Archive for November, 2008
Mittwoch, November 26th, 2008
Thema: BitTorrent Datenverteilung im 21. Jahrhundert
Zeit: 26.11.08 22-00 Uhr
Streams: streams.xenim.de
Chat: #chaosradio auf irc.freenode.net
Was haben Sun Solaris, eine freie Datenbank und World of Warcraft gemeinsam? Sie alle nutzen BitTorrent, um große Daten schnell und effektiv zu verteilen.
BitTorrent ist heute zu der Technologie geworden, die am meisten Traffic im Internet ausmacht. Den Anfang machten große Warezsites, inzwischen nutzen immer mehr seriöse Anbieter die coole Distributionsmöglichkeit.
Wir beleuchten die Geschichte und die Technik hinter BitTorrent. Im Studio sind die Jungs, die hinter der Opentracker Software stehen, die auch von ThePirateBay eingesetzt wird, um euch Rede und Antwort zu stehen.
Endlich mal wieder eine etwas technischere Sendung. Verspricht spannend zu werden.
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Montag, November 24th, 2008
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Samstag, November 22nd, 2008
oder 5 Euro die sich lohnen:
Ich habe jetzt ein Slotblech für eSATA und gerade eine Wechselfestplatte statt mit USB 2.0 mit eSATA angeschlossen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:
USB 2.0:
/dev/sdb:
Timing cached reads: 1840 MB in 2.00 seconds = 919.50 MB/sec
Timing buffered disk reads: 56 MB in 3.08 seconds = 18.19 MB/sec
eSATA:
/dev/sdb:
Timing cached reads: 1916 MB in 2.00 seconds = 957.54 MB/sec
Timing buffered disk reads: 250 MB in 3.00 seconds = 83.31 MB/sec
und just for fun jetzt mal USB 1.1
/dev/sdb:
Timing cached reads: 2 MB in 2.03 seconds = 1011.17 kB/sec
Timing buffered disk reads: 4 MB in 4.06 seconds = 1009.11 kB/sec
eSATA lohnt sich also
. Aber gut, SATA ist auch für höhere Bandbreiten und für Laufwerke direkt gedacht, da verwundert das dann wenig
.
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Donnerstag, November 20th, 2008
- Jeder hat das Recht, sich unbeobachtet und frei von Überwachung im Internet zu bewegen. Dienste müssen nach Möglichkeit auch anonym oder unter Pseudonym in Anspruch genommen werden können.
- Die Privatsphäre muss auch in der digitalen Welt beachtet werden. Sowohl staatliche Stellen als auch Unternehmen sind aufgerufen, ihr Handeln an dieser Maxime auszurichten. Datenvermeidung und Datensparsamkeit kommt dabei zentrale Bedeutung zu.
- Die Vertraulichkeit und Integrität elektronischer Datenverarbeitung ist zu gewährleisten. Einfach zu bedienende sichere Verschlüsselungsverfahren gehören zur informationstechnischen Grundversorgung.
- Jeder hat das Recht, über die Preisgabe seiner Daten selbst zu bestimmen. Dienste müssen entsprechende Einstellmöglichkeiten aufweisen. Personenbezogene Daten dürfen nur erhoben, verarbeitet oder genutzt werden, wenn die Betroffenen darin ausdrücklich einwilligen (opt in). Elektronisch erteilte Einwilligungen müssen jederzeit – auch elektronisch – widerrufen werden können.
- Transparenz beim Umgang mit persönlichen Daten ist eine Bringschuld aller verantwortlichen Stellen. Betroffene haben ein unveräußerliches Recht auf Auskunft hinsichtlich der zu ihrer Person oder zu ihrem Pseudonym gespeicherten Daten.
- Öffentliche Stellen sind gehalten, sich stärker zu öffnen. Bürgerinnen und Bürgern haben ein Recht zu erfahren, wie Entscheidungen zu Stande kommen und wie Steuergelder ausgegeben werden. Fachliche Weisungen, Dienst- und Verwaltungsvorschriften sollten über das Internet verfügbar gemacht werden.
- Zu einer offenen Verwaltung gehören einfach zu nutzende, sichere Kommunikationsmöglichkeiten mit Bürgerinnen und Bürgern. Sie erwarten zu Recht kompetente und zügige Reaktionen auf ihre Anliegen.
- Wer das Internet in Anspruch nimmt und dabei Informationen preisgibt, muss sich der Folgen bewusst sein, denn im Netz gibt es kein Vergessen. Besondere Sorgfalt ist geboten bei Bewertungen, Bildern oder sonstige Informationen über Dritte; ihre Rechte sind zu beachten.
- Die Bildungseinrichtungen – vom Kindergarten, über die Hochschule bis zur Erwachsenenbildung – sind gehalten, allen Generationen das nötige Rüstzeug für einen verantwortungsbewussten Umgang mit neuen Technologien zur Verfügung zu stellen.
- Auch in einer zunehmend von Technik geprägten Welt gibt es Menschen, die aus guten Gründen elektronische Dienste nicht in Anspruch nehmen. Ihre Entscheidung ist zu respektieren und darf nicht zu Benachteiligungen führen.
So vorgeschlagen von Peter Schaar.
ich bin mir nicht sicher, ob alles wesentliche abgedeckt ist, aber was er vorschlägt klingt gut.
Manche Punkte klingen etwas passiv “Wer das Internet in Anspruch nimmt und dabei Informationen preisgibt, muss sich der Folgen bewusst sein[...]” klingt so, als ob das eine Rechtfertigung für Seitenbetreiber sein könnte, auf eine Löschfunktion zu verzichten.
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Dienstag, November 18th, 2008
Hallo Planet Freie-Re.de!
Fragen wäre zwar nett gewesen, informieren höflich, aber ich begrüße es natürlich trotzdem in dieser Form wahrgenommen zu werden.
Einen schönen Gruß an alle Leser des Privacy-Planet!
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Mittwoch, November 12th, 2008
Frage: Was macht einen Rechtsstaat aus?
Dr. Wolfgang Schäuble: Einen Rechtsstaat macht aus, dass Unschuldige wieder freikommen.
Frage: Warum muss der Bundestrojaner Sie nicht überwachen?
Dr. Wolfgang Schäuble: [...] Außerdem bin ich anständig, mir muss das BKA keine Trojaner schicken.
Frage: In welchem Kontext ist die gigantische Klage gegen die Vorratsdatenspeicherung zu sehen?
Dr. Wolfgang Schäuble: Wir hatten den ‘größten Feldherrn aller Zeiten’, den GröFaZ, und jetzt kommt die größte Verfassungsbeschwerde aller Zeiten
Frage: Warum braucht das BKA Eilbefugnisse, welche die Kontrollinstanzen umgehen?
Jörg Zierke: Es könne nicht angehen, dass bei schnellen Einsätzen die ganze juristische Leiter auf- und abgeklettert werden müsste.
Frage: Wie sehen Sie eigentlich die Prioritäten der Berufe, wenn es darum geht ob ein Gesetz schädlich sein kann?
Dieter Wiefelspütz: [Er habe zwar hohen Respekt vor der Arbeit der Mediziner, sehe aber ihre Rolle im Staatsgebilde als untergeordnet gegenüber der Arbeit von Abgeordneten und Strafverteidigern]
“Das Parlament ist ein wenig wichtiger als ein Arzt.”
(to be continued)
Posted in Politik | Tags: Antiterror, Arzt, Berufe, BKA, Bundestrojaner, Eilbefugnis, FAQ, Parlament, Rechtsstaat, Schäuble, Wiefelspütz, Zierke | No Comments »
Mittwoch, November 12th, 2008
BKA-Gesetz mit heimlichen (Online-)Durchsuchungen beschlossen
Das künftige Arsenal für das BKA umfasst Befugnisse für bundesweite Rasterfahndungen unter Einschluss von Datensammlungen “nicht-öffentlicher Stellen”, die präventive Telekommunikationsüberwachung einschließlich Abhören der Internet-Telefonie sowie zum großen Späh- und Lauschangriff auf Wohnräume mit winzigen Kameras und Wanzen. Die Ermittler dürfen zudem Verbindungs- und Standortdaten abfragen, Mobiltelefone mit dem IMSI-Catcher orten und Platzverweise erteilen.
Dagegen gibt es natürlich schon Aktionen:
Bürgerrechtlerin Twister kündigt Verfassungsbeschwerde gegen das BKA-Gesetz an
Posted in Politik, Überwachung | Tags: BKA-Gesetz, heimlich, Online-Durchsuchung | No Comments »
Dienstag, November 11th, 2008
Posted in Links | Tags: AIDS, Anti-Terror, antiterroristisch, Bundestag, Folter, Foltergerät, Frankreich, myspace, Petitionen, Pharma, Pharmakonzerne, Reinigung, Sachsen, Schmerzwaffen, Schutz, sozial, soziale Netze, StudiVZ, Taser, Wahlcomputer | No Comments »