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Archive for September, 2008

Der kleine Mann von der Straße

Dienstag, September 30th, 2008
Der kleine Mann von der Straße

Der kleine Mann von der Straße

was nun … von Schnutiger

Tipp: Firefox im Chrome Look

Donnerstag, September 25th, 2008

Wer Firefox-Nutzer ist, aber das Aussehen von Chrome mag, oder aber Chrome an sich schön findet aber wegen der bedenklichen Schnüffelfunktionen nicht nutzen möchte, kann seinem Firefox relativ einfach einen Chrome-Look verpassen.

Nötige Extensions:

  • Chromifox (das grundlegende Theme)
  • Stylish (um die Tableiste am oberem Rand darzustellen)
  • Tab on very top (Userstyle, welcher zusammen mit Stylish die Tableiste nach oben verschiebt)
  • disablemenu (Möglichkeit das Menu nach Timeout oder auf Tastendruck auszublenden)
  • Optional noch weitere Userstyles, die das Chrome-Aussehen nachahmen.
  • Mit about:config kann noch “browser.tabs.closeButtons” auf “3″ gesetzt werden um den Tab-Schließen Button zu bekommen.

Das Theme ist nicht ganz so grell wie Chrome, sieht dem Googlebrowser aber ansonsten ziemlich ähnlich.

Tipp: Fat32 Label ändern unter Linux

Donnerstag, September 25th, 2008

Achtung, auf eigene Gefahr!

Nachdem es kein sinnvolles Tool* gibt um Fat32 Dateisystem-Labels zu ändern, hier ein Befehl mit dem man die Bezeichnung ändern kann:

echo -n “           “|dd bs=1 seek=71 count=11 of=$DEVICE;echo -n “$NAME”|dd bs=1 seek=71 count=11 of=$DEVICE

Vorsicht beim Kopieren, in dem ersten “echo” müssen es 11 Leerzeichen sein. $DEVICE ist durch den Devicenamen zu ersetzen, und $NAME durch das gewünschte Label.

Was tut der Befehl oben?
Zunächst überschreibt er die Stelle wo das Label gespeichert ist (siehe Spezifikation) mit Leerzeichen um eventuelle vorherige Labels zu löschen. Danach wird das neue Label in den Bereich geschrieben. die Angabe “count=11″ sorgt dafür dass höchstens 11 Zeichen geschrieben werden, da das Label nicht länger sein darf. So wird die Bezeichnung im Zweifelsfall abgeschnitten wodurch verhindert wird dass die Daten nach der Label-Position zerstört werden.

* Es gibt mlabel, aber das arbeitet auf virtuellen Laufwerksbuchstaben, eine Ansatz der mit wechselnden Devices von USB-Sticks nicht mehr besonders gut funktioniert.

Links 50

Mittwoch, September 24th, 2008

Chaosradio 139: Biometrische Ausweisdokumente – jetzt erfassen wir alle!

Mittwoch, September 24th, 2008

Thema: Biometrische Ausweisdokumente
Zeit: 24.09.2008 22:00-00:00
Chat: #chaosradio auf irc.freenode.net
Streams: streams.xenim.de
Mitmachseite: Im Chaosradio Wiki

Die Einführung von Fingerabdrücken in den geplanten elektronischen Personalausweis (ePA) ist vor kurzem beschlossen worden. Konzeptionelle Fehler aus dem Paßgesetz werden also nun im Scheckkartenformat wiederholt.

Wir kennen das schon vom biometrischen ePass: kein Sicherheitszuwachs, aber hohe Kosten. Anders als noch beim Reisepaß ist mit dem ePA nun allerdings jeder Bürger in Deutschland gezwungen, ein elektronisches Ausweisdokument mit gespeichertem biometrischen Merkmal zu beantragen. Da auch dauerhaft hier lebende Ausländer eine elektronische Karte bekommen, wird also nun endlich der Traum von der vollerfaßten Bevölkerung wahr.

Der neue ePA soll übrigens zusätzlich auch gegen Phishing und andere Formen von Internetbetrug helfen, das hoheitliche Dokument wird also zum Wirtschaftsgut. Da kann es nicht mehr lange dauern, bis die Wirtschaft auch die Fingerabdrücke für die Geschäftsabschlüsse verwenden möchte. Technische Lösungen für biometrische Systeme zur Identitätsabsicherung im Internet werden derzeit bereits am Markt erprobt.

Die erkennungsdienstliche Behandlung bei ePA ist vorerst für die Fingerabdrücke allerdings freiwillig. Was technisch geplant ist und wohin die biometrische Reise geht, erzählen wir dem geneigten Zuhörer.

Google Chrome: Smileys gratis und schlechte Übersetzungen

Montag, September 22nd, 2008

Nachdem unter anderem André sich im Artikel über Google Chrome fragte was mit dieser Zeile gemeint ist:

-Bösartiger Software, mit der Ihre Tastatureingaben festgehalten werden (dafür bekommen Sie Smileys gratis)

Hier die einfache Aufklärung: Es ist eine ziemlich schlechte Übersetzung.

Eine kurze Recherche nach dem Text führt zur deutschen Übersetzung von Chrome(ium). Klickt man sich dann kurz weiter zur englischen Übersetzung, kann man das Original lesen, welches deutlich mehr Sinn ergibt:

Malicious software that tracks your keystrokes in exchange for free smileys

Das heißt sinnvoll übersetzt in etwa:

-Bösartige Software, welche ihre Eingaben aufzeichnet im Austausch gegen kostenlose Smileys“.

Gemeint ist also Spyware, welche verpackt in ein buntes Spassprogramm (kostenlose Smileys, lila Affen, etc.) den Nutzer ausspioniert.

Weltuntergang aufgeschoben

Samstag, September 20th, 2008

heise online – Teilchenbeschleuniger vermutlich für Monate ausgebremst.

Damit ist wohl auch ausgeschlossen, dass die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest gefunden wird:

Between the official inauguration of the LHC on September 10, 2008 and the first high-energy collisions experiment on October 21, 2008 are 42 days*.

[UPDATE] LHC wird erst im Frühjahr 2009 wieder in Betrieb genommen.

Links 49

Freitag, September 19th, 2008

User-Agent ändern mit Privoxy: Aber richtig!

Montag, September 15th, 2008

Es gibt viele Möglichkeiten den Browsernamen, welchen der Browser überträgt, zu ändern.
Opera ermöglicht dies in den Einstellungen, für Firefox gibt es Einstellungen in about:config und Addons dafür. Mehr dazu im Artikel Firefox für Privatssphäre tunen.

Die meisten Browser lassen sich jedoch trotzdem erkennen, und zwar anhand typischer Header, welche der Browser normalerweise mitsendet.
Der Useragent-Guesser ist ein “Proof-of-Concept”, dass ein einfaches Ändern des “User-Agent”-Headers allein nicht ausreicht.

Wer also wirklich die Browser-Identifikation fälschen möchte, sollte auch die verräterischen Header ändern.
Mit Privoxy kann man dazu diese Konfigurationsstücke nutzen:

user.filter:

#FILTER: useragent fake to be firefox #alte Syntax
CLIENT-HEADER-FILTER: useragent fake to be firefox #neue Syntax

#1) User-Agent
s@^(User-Agent:) .*$@$1 Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 5.1; de; rv:1.9.0.1) Gecko/2008070208 Firefox/3.0.1@i

#2) Firefox defaults for content-types
s@^(Accept:) .*@$1 text/html,application/xhtml+xml,application/xml;q=0.9,*/*;q=0.8@i

#3) Firefox defaults for charsets
#Note that you cannot use a browser which does not support these charsets,
#when this rule is active
s@^(Accept-Charset:) .*@$1 ISO-8859-15,utf-8;q=0.7,*;q=0.7@i

user.action:

#the filter defined in user.filter
#{+filter-client-headers +filter{useragent}} #alte Syntax
{+client-header-filter{useragent}} #neue Syntax

.
#remove Accept-Encoding Header, if any
{+crunch-client-header{Accept-Encoding}}
.
#add a firefox Accept-Encoding header
{+add-header{Accept-Encoding: gzip,deflate}}
.

Nachdem man in der privoxy config-Datei die Dateien user.filter und user.action aktiviert hat, kann man sich unter http://config.privoxy.org/show-request ansehen wie sich die die geänderten Header von den ursprünglichen unterscheiden.

Der Useragent-Guesser sollte nun jeden Browser der Privoxy als Proxy nutzt als “Mozilla-Browser” erkennen.

[UPDATE] neue Syntax für privoxy, alte als Kommentar drin gelassen z.B. für Debian stable Nutzer. Danke Dieter für den Hinweis!

Links 48

Montag, September 15th, 2008