Zitat des Tages (30.04.08)
Mittwoch, April 30th, 2008Der Wurf mit einem Döner stellt keine schwerwiegende Verletzung der vom allgemeinen Persönlichkeitsrecht umfassten menschlichen Würde und Ehre dar.
Der Wurf mit einem Döner stellt keine schwerwiegende Verletzung der vom allgemeinen Persönlichkeitsrecht umfassten menschlichen Würde und Ehre dar.
Herr Schäuble, Sie sagten:
Aber bei der Diffamierung unseres Rechtsstaates als Überwachungsstaat hört es auf. Es ist schändlich, dass gerade die Linkspartei alias PDS/SED damit agitiert
Ohne auf den Vorwurf der Linkspartei gegenüber einzugehen, stelle ich hier mal eine andere ihrer Aussagen gegen die obere:
Ebenso symptomatisch ist Dr. Wolfgang Schäubles Begründung für die Onlinedurchsuchung. Seiner Meinung nach ist sie notwendig, um “ein Hinterherhinken bei der technischen Entwicklung und damit das Entstehen von Schutzräumen zu vermeiden”
Der Unterschied zwischen einem gut funktionierendem Rechtsstaat und einem Überwachungsstaat definiert sich unter anderem dadurch, dass es im Rechtsstaat Schutzräume für den Bürger gibt, in denen er der staatlichen Überwachung entgeht. Genau dies ist ihnen aber ein Dorn im Auge. Was wollen Sie denn nun?
Wikipedia schreibt übrigens:
Der Überwachungsstaat zeichnet sich auch durch die Einschränkung des Datenschutzes, der Privatsphäre und der informationellen Selbstbestimmung aus. So gesehen ist die informationelle Selbstbestimmung ein direkter Gegenspieler des Überwachungsstaats. Als Beispiele für typische Maßnahmen des Überwachungsstaates seien Rasterfahndungen, Kameraüberwachung öffentlicher Plätze, die routinemäßige Erstellung von Bewegungsprofilen, Gendatenbanken (Genetischer Fingerabdruck), biometrische Datenbanken, umfassende Kommunikationsüberwachung, sowie die Schleppnetz- und Schleierfahndung und die ab 1. Januar 2008 in der EU und damit auch Deutschland startende Vorratsdatenspeicherung genannt.
Die wenigen Punkte die noch nicht völlig umgesetzt wurden sind:
Es sind zwar nur 50-150ms jeweils, aber dafür kostet es auch fast keinen Aufwand:
$ mkdir ~/.compose-cache
Erklärung und mehr dazu: Rob’s KDE Blog: Magic Trick
Das Chaosradio ist diesen Monat eine Woche früher, also heute.
Thema: Soziale Netzwerke
Sendungsdatum: 23.04.2008, 22:00 Uhr
Ankündigung:
Für Datenschützer sind sie ein Horrorszenario – für Freiberufler und Studierende ein tägliches Arbeitswerkzeug: Soziale Netzwerke a la StudiVZ, Orkut oder Xing haben durch Datenpannen und die Furcht vor dem “gläsernen Netzbürger” einen schlechten Ruf bekommen.
Das Kiffer-Foto von der letzen Party, das Dessous-Foto, welches eigentlich nur für die beste Freundin gedacht war, widerliche Männer-Communities, die sich an den “schärfsten” Frauenfotos ergötzen und die Furcht, dass der spätere Arbeitgeber mal etwas genauer ins Netz schaut und die peinlichen Partyfotos aus jungen Jahren entdeckt, sorgen für einen unangenehmen Beigeschmack.
Allerdings gibt es eine Generation, die ohne soziale Netzwerke gar nicht mehr leben kann. Die Jobsuche, Freizeitgestaltung, das Uni-Seminar bis hin zum Dating läuft über ‘Social Networks’.
Kann sich eine “Generation Netz” irren? Sind diese Plattformen wirklich hilfreich, unersetzlich oder gar lebensnotwendig? Wie schlimm ist es wirklich, wenn persönlichste Daten gespeichert und vernetzt werden. Aber vielleicht gebt ihr alle gar keine persönlichen Daten an? Welchen Sinn macht dann aber so ein System?
In den Reihen des CCC ist eine lebhafte Debatte ausgebrochen, was der beste Umgang mit Social Networks ist: Soll man davon warnen? Oder begeistert sein? Zur Vorsicht aufrufen? Und von den Nutzern dafür belächelt werden?
Chat: #chaosradio auf irc.freenode.net .
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) sieht auch nach dem Kompromiss über heimliche Online-Durchsuchungen noch Diskussionsbedarf. Bund und Länder müssten in Ruhe darüber reden, ob die im Grundgesetz garantierte Unverletzlichkeit der Wohnung ([Artikel 13]) das “heimliche Betreten” einer Wohnung zulasse, sagte Schäuble der Leipziger Volkszeitung.
(Heise)
Es sollte doch jedem Klar sein, dass der Artikel genau gegen “das heimliche Betreten einer Wohnung” geschrieben wurde!
Wer kritische Inhalte bloggen möchte, oder einfach vor Copyright- und Markenabmahnungen sicher sein will, findet bei dem Piratebay-Projekt baywords.com eine Möglichkeit seinen Blog zu hosten.
Laut Piratebay ist dort alles erlaubt, was nicht gegen die schwedischen Gesetze verstößt.
Andere nette Projekte von thepiratebay sind unter anderem:
Aus aktuellem Anlass eine Sammlung von Links zum neuen BKA-Gesetz:
Weitere Links sind willkommen
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