Dez. 1, 2007

Die Methoden der GEZ

FAZ: Eine ehemalige GEZ-Praktikantin berichtet

Da bestätigen sich alle Vorurteile der GEZ gegenüber. Vielleicht sollten die ihre Mitarbeiter besser aussuche und schulen, um mal von diesem Ruf wegzukommen?

Kategorien Medien Kurz bemerkt
Tagged Rundfunkgebühren GEZ Methoden

2 Kommentare

Kommentare
Dez. 7, 2007 01:40 - oest

Ich möchte mich nicht bei der FAZ anmelden, weil die ziemlich aggressiv werben, deshalb hier auf dieser freundlichen Website eine kleine Anmerkung zur GEZ: Die GEZ hat auf meine Abmeldung hin schriftlich die Ansicht vertreten, mein alter analoger Fernseher wäre für das neue digitale Fernsehen geeignet, weil ich dazu "nur" eine set-top-box kaufen und anschließen müsste. Deshalb müsste ich die Gebühr weiterhin bezahlen. Bemerkenswert daran ist, dass so eine set-top-box ein vollständiger Fernseh-Empfänger ist, der von analogen Geräten nur den Bildschirm benutzt. Man kann das daran erkennen, dass mit der Fernbedienung des Fernsehers keine Programme mehr umgeschaltet werden können. Wenn ich davon ausgehe, dass die Ansicht der GEZ stimmt, ergeben sich folgende erschreckenden Konsequenzen: Es gibt set-top-boxen, die laut Herstellererklärung aus jeder Tischplatte ein Radio machen, also ist gemäß GEZ jede Tischplatte oder andere geeignete Platte (Herzliche Grüße an alle Baumärkte und Möbelhäuser) als Rundfunkempfänger anzumelden. Mit einem Beamer und einer set-top-box kann man jede helle Wand (Es gibt sogar Beamer, die abhängig von der Wandfarbe automatisch ihre Projektion farb-korrigieren) in ein Fernsehgerät verwandeln, also ist gemäß GEZ jede helle Wand als Fernseh-Empfänger anzumelden. Und schließlich noch ein Hinweis an Forschungslabore und alle anderen, die es betrifft: Kohlenstoff-Nanoröhrchen sind hervorragende Rundfunkempfänger. Würden Sie also bitte die paar Milliarden, die sie auf Ihren Plättchen haben aufwachsen lassen, bei der GEZ anmelden? Der Anschluss eines Lautsprechers sollte für Sie ja kein Problem sein ... Angesichts der aktuellen technischen Entwicklung und der fast 100%igen Verbreitung von Rundfunk- und Fernsehgeräten meine ich, dass es höchste Zeit für eine Abschaffung dieser Gebühren ist. Wenn der politische Wille zur Erhaltung staatlicher Rundfunkanstalten weiterhin besteht, ist eine Finanzierung aus Steuergeldern problemlos möglich. Die damit verbundene Einsparung von Verwaltungs- und Personalkosten durch die Abschaffung der GEZ würde insgesamt zu einer geringeren Belastung (und Ent-kriminalisierung) der meisten Bürger führen.

Dez. 7, 2007 15:49 - allo

Die FAZ Seite ist hier ohne Anmeldung zu lesen. Die GEZ-Eintreiber greifen sich teilweise mehr Rechte raus als Sie haben. Im Netz findet man ja zuhauf Hilfeseiten zu dem Thema.


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